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HOT SUMMER, COOL LINEN

Irgendwie komme ich mir schon vor wie meine eigene Großmutter, die als aktuellstes Tagesthema immer das Wetter hatte. Aber bei 39°C Außentemperatur kann man einfach an nichts anderes mehr denken. Wobei, Denken an sich überhaupt nur mehr in Zeitlupe geht, habe ich den Eindruck.

„Hundstage“ werden diese heißen Tage im Sommer genannt. Ich frage mich, was so ein armer Hund damit zu tun hat. Aber vielleicht ist es ja gerade das - man fühlt sich wie ein solcher. Bereits beim Aufwachen ist der erste Gedanke: „Wer hat vergessen, die Sauna auszumachen?“. Dann die erste Erkenntnis des Tages – man kuschelt nicht im Badetuch nach der Sauna, sondern im feucht geschwitzten Laken nach einer heißen Nacht. Und nein, nicht was ihr jetzt vielleicht denkt...

Somehow I feel like my own grandmother, who always had the weather as topic of the day. But at an outside temperature of 39 ° C you can not think about anything else. In general, I have the impression that thinking itself is only working in slow motion.

"Dog-days" are these hot days in summer called. I wonder what such a poor dog has to do with it. But perhaps it is just that - one feels like one. Already by waking up the first thought is: "Who forgot to shut down the sauna?". Then the first awareness of the day is-– you do not cuddle in the bath towel after the sauna, but in your sweaty sheets after a hot night. And no, not because of what you might think ...

Selbst die einfachsten Tagesroutinen werden zu einer echten Herausforderung bei diesen Backofen-Temperaturen. Da steht man dann zum Beispiel bei der Kaffeemaschine, die man quasi schon im Schlaf bedienen kann, und fragt sich plötzlich, ob nicht ein Eiskaffee doch die bessere Variante wäre. Aber wie kriegt man den heißen Kaffee jetzt so plötzlich eisgekühlt?

Überhaupt beginnt man zusehends „aus dem Kühlschrank zu leben“. Ich liebe unser Wiener Hochquellwasser aus der Leitung heiß – also nein, kalt natürlich. Nur bei diesen Temperaturen kann man es so lange laufen lassen, wie man möchte, es wird einfach nicht mehr kalt. Also Krug anfüllen und ab in den Kühlschrank. Oder besser zwei Krüge anfüllen, es gibt ja noch einen Mitbewohner... 🙂

Even the simplest day routines become a real challenge at these oven like temperatures. For example, in the morning you stay beside the coffee machine, which you can handle almost asleep, and suddenly you wonder if it wouldn´t be better to have an ice coffee instead. But how do you transform the hot coffee into an ice-cooled beverage?

In general, life starts to get very “refridgerator oriented”. I really love our Viennese spring water coming directley out of the pipe. Only at these temperatures you can unscrew the water tap as long as you want to, it just does not get cold anymore. So you have to fill a jug and put it into the fridge. Or better two, there is yet another person who is leeching for cold water at home... 🙂

Zum Mittagessen kredenzt man dann eisgekühlte Melone und Eis zur Nachspeise. Oder, wenn´s schnell gehen muss, nur Eis. Zwei Magnum Minis genau genommen - ich finde, da hat man dieselbe Menge wie beim großen, aber zwei unterschiedliche Sorten und muss sich nicht entscheiden. Und zum Abendessen gibt es dann den Rest dessen, was der Kühlschrank noch so hergibt, also Salat, Tomaten, Paprika, Schinken und Käse im Wesentlichen.

Das hört sich nach ziemlich relaxten, hauptsächlich mit eisgekühltem Essen gefüllten Tagen an. Wenn da nicht mein Job wäre, der mich regelmäßig auf unsere Baustellen treibt. Und wenn da nicht gerade unser Aufzug kaputt wäre. Ein klitzekleines Detail, das mich auch noch hundemüde macht. Hundstage eben doch...

For lunch, ice-cold melon and ice cream for dessert get served. Or, if we are in a hurry, just ice cream. Two Magnum Minis, in fact - I think you have the same quantity as with one big one, but two different varieties and do not have to decide. And for dinner the rest of what the refrigerator still provides gets served - salad, tomatoes, peppers, ham and cheese basically.

This pretty much sounds like quite relaxed days, mainly filled with ice-cold food. If there wouldn´t be my job, which regularly forces me to visit our construction sites. And if there wouldn´t be a broken elevator in our house. A tiny detail, which also makes me dog-tired. Just dog-days ...

Und dann ist da noch das Auto. Normalerweise fahre ich für mein Leben gerne Auto. Nur bei 39°C überlegt man es sich mindestens zweimal, ob man wirklich einsteigen soll. Aber, Baustelle ruft – also Augen zu und durch. Also im übertragenen Sinn natürlich. Wobei, bei dieser Hitze habe ich den Eindruck, dass so mancher Autofahrer das durchaus wörtlich genommen hat... 🙂

Gestern ging es auf einer unserer Baustellen wirklich heiß her. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie das aussieht, wenn vier unterschiedliche Handwerksbetriebe gleichzeitig auf 50qm am Werk sind. Es blieb mir einfach nix anderes über als hinzufahren, wenn ich wollte, dass die Arbeiten rasch und ohne gröberes Chaos abliefen. Immerhin handelte es sich um eine angenehm kühle Altbauwohnung. Ich sag euch, ich hatte dort so viel zu kontrollieren und habe mich mit jedem einzelnen Detail ausgiebig beschäftigt. Irgendwann sind mir dann aber doch die Gründe ausgegangen, warum ich noch länger in dieser herrlichen Kühle bleiben hätte können...

And then there is my car. Usually I am crazy about driving my car. But at 39 ° C you at least think twice whether you really should enter. But, construction site calls - so close your eyes and go for it. In a figurative sense, of course. But well, in this heat I sometimes have the impression that many car drivers take that literally ... 🙂

Yesterday it was hotting up at on one of our construction sites. You may imagine what this looks like when four different craftsmen companies are working at the same time at 50 square meters. So I had no choice - if I wanted the works to run quickly and without chaos, I had to go there. At least it was a pleasantly cool old apartment. I tell you, I had so much things to control there and I've dealt extensively with every detail. At some point, however, I began to wonder why I could have stayed longer at this gloriously cool site...

Also ging´s weiter mit der Hardcore-Kneipp-Kur und wieder ab in den Grill auf 4 Rädern. Zuhause lebten dann aber spontan meine Vitalgeister wieder auf, als ich im Briefkasten das Paket mit unseren neuen Leinen-Servietten fand. Irgendwie konnte mein Körper plötzlich die viele Sonnenenergie in Bewegung umsetzen, denn so schnell war ich die 4 Stockwerke noch nie hochgelaufen.

Alleine schon das hübsche Päckchen war ein netter Anblick, der mich die Jahrhunderthitze sofort vergessen lies. Die vier weißen Leinen-Servietten waren, schön gefaltet, mit einem einfachen Spagat zusammengebunden und hatten ein weißes und ein schwarzes Etikett. Black & white at its best, wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Und dann diese Haptik – es fühlte sich so schön kühl an. Herrlich...

So I had to go on with my hardcore Kneipp treatment and get again into this grill on 4 wheels. But at home, my vital spirits spontaneously resumed, when I found the box with our new linen napkins in the mailbox. Somehow, my body was suddenly able to transform the solar energy into motion - I had never raced the 4 floors to our aparment like this.

The pretty package was so nice and had me forget this all-time-high of a temperature. The four white linen napkins, nicely folded, were tied with a simple ribbon, with a white and a black label. Black & white at its best. And then this haptic experience- it felt so cool. Wonderful...

Ich hatte mich an meine Servietten-Bestellung schön langsam herangetastet. Jetzt nicht wegen der Kosten - die sind echt erträglich - sondern wegen der Farbe. Am Bildschirm sehen Farben ja immer etwas anders aus als in natura. Und gerade Weiß und Grau haben so viele unterschiedliche Nuancen, die dann nicht immer zu den Farbtönen passen, die man schon hat. Also habe ich mit Geschirrtüchern begonnen.

Ich sehe jetzt ein ganz großes „Hä????“ in euren Gesichtern geschrieben. Also, ich bestelle gerne online, aber ich schicke Sachen, die nicht passen, nicht gerne zurück, sprich ich mag nicht gerne auf das Postamt latschen. Also habe ich mal – schlaues Kerlchen – kombiniert, ich könnte ja einmal Geschirrtücher in unterschiedlichen Grautönen bestellt. Zu unserer weißen Küche passt ja quasi jedes Grau, da war also sichergestellt, dass ich nichts zurückschicken musste. Die Farben der Geschirrtücher waren dann so schön, dass ich mich als nächstes über Tischläufer gewagt habe - einen in hellgrau, einen in weiß. Zur Not hat man ja Freunde, die sich über einen geschenkten Tischläufer freuen würden. Was macht man nicht alles, um nicht zum Postamt zu müssen...

Aber unsere Freunde hatten Pech. Es gibt ja, wie gesagt, sehr viele verschiedene Weiß-Töne. Gerade bei Naturmaterialien ist „weiß“ in Wirklichkeit oft eher cremefarben. Ich wollte aber ein strahlendes Weiß und bekam bei Himla, der Herstellerfirma unserer neuen Servietten, auch tatsächlich so ein Weiß. Und ein wunderschönes, ganz helles, kühles Grau noch dazu. Also folgte Bestellung Nr.3 - weiße Servietten.

I had a very - let me call it - careful approached my napkin´s order. Not because of the costs - which are really bearable - but because of the color. On the screen, colors always look slightly different than in nature. And exspecially white and gray have so many different nuances that they often do not match the colors you already have at home. So I started with ordering dish towels.

I can now literally see a very big "what?" written in your faces. So for explanation - I like to order online, but I don´t like to send things back that do not fit. Or in other words, I do not like to go to the post office. So - smart guy - I combined, I first could order dish towels in different gray tones. They would fit to our white kitchen in any case, so it was ensured that there was nothing to be sent back. When I received them, the colors of the dish towles were so beautiful that I dared to order as next step tablecloths - one in light gray, one in white. In case, you know, one has friends who would be pleased with a table-runner as a present. I am quite creative to avoid the post office, aren´t I?

But our friends were unlucky. There are, as I already said, very many different white tones. Especially with natural materials, "white" is in fact often cream colored. But I wanted a bright white for our tablecloths and with Himla, the manufacturer of our new napkins, I actually got a pure white. And a beautiful, very bright, cool gray, too. So order No.3 followed - white napkins.

Ich bin jetzt nicht so der Landhausstil-Fan, finde aber, Leinen passt auch zu klaren, schlichten Formen perfekt. Selbst meine bessere Hälfte ist nach ursprünglichen Bedenken - von wegen Leinen sieht so zerknitter aus – hellauf begeistert. Falls ihr also auch Lust habt, einmal Leinen-Tischtücher oder Servietten auszuprobieren, ich habe von Himla die Serie Sunshine sowohl beim Tischläufer als auch bei den Servietten genommen. Die Qualität ist 1A und ich liebe diesen ganz feinen Kontrast zwischen dem Weiß und dem ganz hellen Grauton „Kreide“ beim Tischläufer.

Hier für euch Links zum Hersteller Himla und zu Amazon, wo ich unsere Sachen bestellt habe:

Link zu Himla

Link zu Amazon Servietten

Link zu Amazon Tischläufer

I'm not so into country house style, but I think, linen also fits perfectly to clear, simple forms. Even my better half, who originally had some concerns, that linen would look crumpled, is now enthusiastic about it. So if you would like to try linen tablecloths or napkins, I took the series Sunshine from Himla both for the tablecloth and the napkins. Quality is A+ and I love this very soft contrast between the white and the very light gray "chalk" of the table runner.

Here are some links for you regarding the producer Himla and Amazon, where I ordered our things:

Link to Himla

Link to Amazone napkins

Link to Amazone table runner

Das ist übrigens keine Werbung. Ich finde es selbst einfach immer nur sehr mühsam, wenn man etwas richtig Weißes haben möchte, dann aber etwas leicht Beiges oder statt einem kühlen Hellgrau ein Braungrau bekommt. Also habe ich mir gedacht, ich erzählt euch das einfach mal. Vielleicht habt ihr ja einmal Lust, auch etwas Leinen auf euren Tisch zu bringen.

Ich gebe mich jetzt wieder der Hitze hin – diesmal aber auf unserer Terrasse mit einem schönen, eisgekühlten Glas Hugo und unseren schönen, neuen Servietten und lasse das Wochenende gemütlich beginnen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaft schönes Sommerwochenende und eine recht hohe Hitzeresistenz! 🙂

Servus, ciao-ciao und baba, eure Lena.

By the way, this is not an advertisement. I just think it is always very difficult, if you want to have something that is really white, but then get something slightly beige, or instead of a cool light gray you get a warm brown-grey. So I thought to myself, I just tell you my experience with this. Maybe you want to bring some linen to your table, too.

I will relax now on our terrace with a nice, ice-cold glass of Hugo and our beautiful new napkins and then the weekend can begin.

In this sense, I wish you a fantastic summer weekend and a very high heat resistance! 🙂

Servus, ciao-ciao und baba, yours Lena.